Ästhetische Zahnmedizin
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Kinderzahnmedizin


Zahnarzt:

Dr. med. dent. eidg. dipl. Mijatovic Slavo
Battenhusstr. 9
9062 Lustmühle AR (Teufen)

 

 
Ästhetische Zahnmedizin

Ästhetische Zahnmedizin
Schöne Zähne
Ausdruck eines positiven Lebensgefühls

Der Mund dient nicht nur der Nahrungsaufnahme und Atmung, sondern ist auch das Organ der Kommunikation und zieht somit automatisch den Blick anderer Menschen auf sich. So kann es nicht verwundern, dass schon seit der Antike schöne Zähne als "Visitenkarte" für einen attraktiven und gepflegten Körper gelten. Funde aus jenen Zeiten zeigen uns, mit welchem handwerklichen Geschick man schon damals versucht hat, die Ästhetik des Mundes zu verbessern.
Etruskische Zahnbrücke
Etruskische Zahnbrücke
(7. Jhd. v.C., Fundort
Mittelitalien)

Heute erwartet der Patient von seinem Zahnarzt nicht nur funktionell einwandfreie Behandlungsergebnisse, sondern verlangt auch zunehmend eine Verbesserung seines Aussehens. Strahlend weisse, ebenmässige Zähne wirken attraktiv und gelten als Ausdruck von Vitalität und Gesundheit. Nicht zuletzt deshalb wirkt sich ein anziehendes Lächeln förderlich auf das Selbstbewusstsein aus. Wer schöne Zähne hat, lächelt lieber und öfter als jemand, der seine unansehnlichen Zähne eher verbergen möchte.

Die moderne ästhetische Zahnmedizin kann diesem Wunsch nach kosmetischer Verbesserung entsprechen und tut dies auf schonende, aber dauerhafte Weise durch Veränderung von Zahnfarbe, -form und -stellung, sowie durch Eingriffe im Bereich des Zahnfleisches.

Die wichtigsten Techniken der ästhetischen Zahnheilkunde sind:

  • Zahnbleichen (Bleaching)
  • Veneering (Frontzahnbehandlung
    mit Keramikhalbschalen)
  • Zahnfarbene Füllungen
  • Keramikinlays
  • Vollkeramikkronen
  • Erwachsenen-Kieferorthopädie
    (Zahnspangenbehandlung)
  • Verbesserung der "roten Ästhetik"
    durch Zahnfleischkorrekturen

Veneers (Keramikverblendschalen)

Was sind Veneers?

Schnittzeichnung: Veneer
Veneer
(Schnittzeichn.)

Veneers sind hauchdünne (ca. 0,5 mm) lichtdurchlässige Keramikverblendschalen (Facetten), die nach einem Abdruck im Labor hergestellt und mit einem speziellen Adhäsiv-Verfahren unlösbar auf die Vorderseite der Frontzähne aufgeklebt werden. Dabei wird der Zahn im gesamten sichtbaren Bereich von der Keramik-Facette abgedeckt.

Durch die chemische Verbindung zwischen Keramik und Zahnschmelz entsteht eine lichtdurchlässige, zahnfarbene Einheit mit unvergleichlich natürlicher Ästhetik. Selbst ein Zahnarzt hat manchmal Mühe, mit Keramikveneers versorgte von unbehandelten Zähnen zu unterscheiden.

Welche Vorteile bieten Veneers?

Veneerpinzette
Einsetzen mit der Veneerpinzette
Im Vergleich zur herkömmlichen Krone ist das Verfahren viel zahnschonender, da erheblich weniger Zahnsubstanz abgeschliffen werden muss. Ausserdem sind Veneers belastbar und langlebig.

Ihr Hauptvorteil liegt aber in der hervorragenden Ästhetik, die einer Krone mit Metallkern weit überlegen ist. Im Gegensatz zur Krone ist der Übergang von der hauchdünnen Keramikschale zum Zahn praktisch unsichtbar und muss daher nicht unter das Zahnfleisch verlegt werden. Das von Kronen bekannte Problem von Zahnfleischentzündung, nachfolgendem Zahnfleischrückgang und dadurch freiliegenden Kronenrändern gibt es daher beim Veneer nicht. Bei sehr dunklen Zähnen empfiehlt sich vor der Behandlung mit Keramikveneers eine schonende Bleichung, um störende Farbeffekte zu vermeiden.

Veneers sind das Mittel der Wahl, wenn Frontzähne in Form gebracht werden sollen. Beseitigung von leichten Fehlstellungen, Lücken, Korrekturen von Form und Farbe gelingen mit hervorragenden ästhetischen Resultaten.

Frontzähne Keramikverblendschalen
Unansehnliche, teilweise abgesplitterte und verfärbte Frontzähne (links)
und Zustand nach Versorgung mit Keramikverblendschalen (rechts)
Veneers bei Frontzähnen Korrektur der Fehlstellung
Harmonisches Resultat einer Veneerbehandlung von schadhaften
Frontzähnen mit gleichzeitiger Korrektur der Fehlstellung
Abgenutzte Frontzähne Geschlossene Zahnlücken
Veneers zur Wiederherstellung von abgenutzten, verfärbten
Frontzähnenmit gleichzeitigem Schliessen der Zahnlücken

Ein Wort zur Pflege:

Einmal eingeklebt, sind die Keramikfacetten extrem beständig, verfärben nicht und bedürfen keiner Pflege, die über die normale, regelmässige und effiziente Mundhygiene hinausgeht.

Vor- und Nachteile von Veneers:

  • Optimale Ästhetik
  • Form- und Stellungskorrektur möglich
  • zahn- und zahnfleischschonend
  • langlebig
  • relativ teuer
  • zwei Sitzungen erforderlich
Vollkeramikkrone ohne Metallkern
Vollkeramikkrone
ohne Metallkern

Vollkeramik-Kronen (Porzellankronen)

Eine Krone ist immer dann indiziert, wenn ein Zahn tief zerstört ist und eine Rekonstruktion mittels Füllung, Inlay oder Veneer nicht mehr in Frage kommt. Dies ist insbesondere der Fall, wenn

  • der Defekt unter das Zahnfleisch reicht
  • der Zahn wurzelbehandelt (wurzeltot) ist
  • der Zahn tief abgebrochen (frakturiert) ist
  • Karies oder alte Füllungen flächenhaft um den Zahn ausgedehnt sind.
Verblendkrone mit keramikverkleideter Metallkappe
Verblendkrone mit
keramikverkleideter
Metallkappe

Vollkeramikkronen ohne Metallkern

Vollkeramikkronen
Schneidezähne vor ...
Vollkeramikkronen
...und nach der Behandlung
mit Vollkeramikkronen

zeichnen sich durch eine überragende Ästhetik aus, da das Licht nicht nur reflektiert wird, sondern auch wie beim natürlichen Zahn eine echte Transparenz (Durchscheinen) stattfindet. Dieser Effekt qualifiziert die Porzellankrone besonders für den Frontzahnbereich, wobei auch kleinere Form- und Stellungskorrekturen möglich sind.

Ein weiterer Vorteil der metallfreien Konstruktion ist der zahnfarbene Kronenrand, der nicht unter das Zahnfleisch verlegt werden muss. Dadurch kommt es nicht zu kronenrandbedigten Zahnfleischirritationen oder -rückgang.

Keramik ist ein extrem bioverträglicher Werkstoff, der kein allergenes Potential hat. Dies kann bei entsprechend vorbelasteten Patienten (Allergikern) ein echter Vorteil sein.

Bei kleineren, auf die Aussenfläche begrenzten Defekten bevorzugen wir allerdings die Versorgung mit Keramikverblendschalen (Veneers), die eine wesentlich zahnschonendere Präparation ermöglicht.

Keramikkronen
Keramikkronen
Ästhetische und biokompatible
Amalgamsanierung mit
metallfreien Keramikkronen

Die fortschreitende Weiterentwicklung der keramischen Materialien bringt immer bruchfestere Werkstoffe hervor. Somit können heute auch im Seitenzahnbereich Keramikkronen ohne Metallkern eingesetzt werden.

Langzeiterfahrungen mit diesen neuen Keramiken stehen zwar noch aus, doch sind die bisherigen Ergebnisse durchaus vielversprechend.

Vor- und Nachteile von Vollkeramikkronen

  • natürliche transparente Ästhetik
  • extrem biokompatibel, keine Allergien
  • Form- und Stellungskorrektur der Zähne möglich
  • stärkeres Beschleifen des Zahnes erforderlich
  • relativ teuer
  • im Seitenzahnbereich noch nicht langzeiterprobt

Zahnfarbene Füllungen (Kompositfüllungen)

Kompositfüllungen
Verfärbte, kariös infiltrierte
Frontzahnfüllungen vor...
Kompositfüllungen
...und nach der Behandlung
mit Komposit-Füllungen

Da unsere Praxis schon seit langem "amalgamfreie Zone" ist, mussten wir schon vor Jahren die Frage nach möglichen Alternativen zum Amalgam beantworten. Moderne zahnfarbene Füllungskunststoffe (auch "Komposit" genannt, da sie aus einer Kunststoff-Basis und anorganischen Füllstoffen zusammengesetzt sind) haben heute ein hohes Qualitätsniveau erreicht. Vor allem im Frontzahnbereich (Schneide- und Eckzähne), aber auch für kleinere Füllungen von Seitenzähnen, sind Kunststoff-Füllungen heute die Therapie der Wahl.

Durch Anätzen des Zahnschmelzes und Aufbringen von Haftvermittlern kommt es zu einer adhäsiven Verbindung von Kunststoff und Zahnhartsubstanz. Dadurch werden auch erheblich geschwächte Zähne wieder stabilisiert. Da für praktisch jede Zahnfarbe entsprechend gefärbte Komposits zur Verfügung stehen, gelingt meistens eine perfekte ästhetische Anpassung der Füllung.

Welches sind die Nachteile von Komposit-Füllungen?

elektronenmikroskopische Vergrösserung
Die elektronenmikroskopische
Vergrösserung zeigt den Randspalt
zwischen Komposit und Zahn

Während Kunststoff im Frontzahnbereich und bei kleineren, ringsum von Zahnsubstanz umgebenen Defekten ein hervorragender Werkstoff ist, kann seine Verwendung bei grossen Füllungen im Seitenzahnbereich, die bis tief in die Zahnzwischenräume reichen, problematisch sein. Gelegentlich kann es zu einer hartnäckigen Aufbissempfindlichkeit des Zahnes kommen, für die es bis heute keine Erklärung gibt. Ein weiteres Problem ist die Schrumpfung des Kunststoffes bei der Polymerisation, die bei tiefen Defekten zu mikroskopischen Randspalten führt. Dort kann es nach einigen Jahren zu bakterieller Infiltration und Karies kommen. Auch kann sich der Kunststoff nach einiger Zeit verfärben und beim Kauen abnutzen (Abrasion).

Die Lebensdauer solcher ausgedehnter Kunststoff-Füllungen ist daher auf ca. 3 - 6 Jahre begrenzt und von der Mundhygiene des Patienten abhängig. Als dauerhafte Alternative zum Komposit ist stets eine Versorgung mit Keramikinlays zu erwägen.

Vor- und Nachteile von Komposit (Kunststoff)-Füllungen

  • relativ preiswert
  • Stabilisierung der Zahnsubstanz
  • gute Ästhetik
  • Versorgung in einer Sitzung möglich
  • bei grossen Füllungen nicht langzeitbeständig
  • gelegentlich Aufbiss-Schmerz
  • Verfärbung und Abrasion möglich
  • problematisch bei unter das Zahnfleisch reichenden Defekten

Keramikinlays (Porzellaninlays)

Immer mehr Patienten wünschen den Austausch ihrer alten Amalgamfüllungen mit einem biologisch unbedenklichen und langlebigen Material. Keramikinlays markieren in funktioneller und ästhetischer Hinsicht die Spitze der zur Verfügung stehenden Alternativen.

Was ist ein Inlay?

Keramikinlay
Keramikinlay

Inlays sind Einlagefüllungen, die im Seitenzahnbereich (Prämolaren und Molaren) zum Einsatz kommen. Nach Entfernung der alten, schadhaften Füllung oder der Karies wird ein Abdruck der Kavität (d.h. des ausgebohrten Defektes) genommen. Im Labor wird dann aus Gold oder Keramik ein Einsatz gefertigt, der die Kavität mit höchster Präzision ausfüllt und die ursprüngliche Zahnform wiederherstellt. Diese Einlagefüllung wird dann in der zweiten Sitzung in den Defekt eingeklebt (zementiert). Bei umfangreicheren Inlays, die auch die Zahnhöcker umfassen, spricht man von einem Onlay.

Goldinlays sind seit vielen Jahrzehnten erprobt und sehr dauerhaft, kommen aber aus ästhetischen Gründen heute seltener zur Anwendung.

Welche Vorteile haben Keramikinlays?

Keramikinlays sind metallfrei und daher lichtdurchlässig. Mit einem speziellen Adhäsiv-Verfahren werden Sie spaltfrei in den Zahn geklebt. Es entsteht ein chemischer Verbund zwischen Zahn und Keramik, der auch geschwächten Zähnen wieder die ursprüngliche Festigkeit verleiht. Der ästhetische Effekt ist wegen der hohen Transparenz ausgezeichet.

Keramik ist extrem biokompatibel, Allergien, wie z.B. auf bestimmte Metalle, sind nicht bekannt.

Keramikinlays sind langlebig. Das untenstehende Diagramm verdeutlicht die unterschiedliche Lebensdauer von Kunststoff-Füllungen (Komposit) und Keramik-Inlays.

Diagramm: Lebensdauer von Keramik-Inlays

Können alle Zähne mit Keramikinlays behandelt werden?

Prinzipiell können alle Seitenzähne (Molaren und Prämolaren) mit Porzellaninlays versorgt werden, während man bei Frontzähnen (Schneide- und Eckzähne) Kunststoff-Füllungen einsetzt. Nur in den Fällen, wo der Defekt (Karies oder alte Füllung) tief unter das Zahnfleisch reicht oder die verbleibende Zahnsubstanz extrem schwach und brüchig ist (z.B. bei wurzelbehandelten Zähnen), ist eine Krone die dauerhaftere Alternative.

Was ist von computergefrästen Inlays (z.B. CEREC®) zu halten?

Statt der Abdrucknahme wird hier die Kavität mit einem Laser vermessen und die Daten werden in eine computergesteuerte 3D-Fräsmaschine eingespeist. Diese fräst aus einem Keramikblock das Inlay, welches in der gleichen Sitzung eingesetzt werden kann.

In unserer Praxis bevorzugen wir die nach Abdruck im Labor hergestellten Inlays, da diese in den wichtigen Punkten Form (Randschluss), Funktion (Verzahnung mit Gegenbiss) und Farbe den Computerinlays immer noch überlegen sind.

Für die Cerec-Inlays spricht lediglich die Ersparnis der Laborkosten sowie die Möglichkeit, den Zahn in nur einer (allerdings sehr langen) Sitzung definitiv zu versorgen.

Der Original-Behandlungsfall:

Drei schadhafte Amalgamfüllungen
Bild 1
Isolierung von der Mundhöhle
Bild 2
Komposit-Füllung
Bild 3
Abdrucknahme
Bild 4
Keramikinlays Keramikinlays    
Bild 5
Bild 6
   

Bild 1: Drei schadhafte Amalgamfüllungen (1 Prämolar und 2 Molaren).
Bild 2: Durch Anlegen eines Spanngummi über die Zähne werden diese komplett von der Mundhöhle isoliert. Nach schmerzloser Betäubung mit dem Peripress-Verfahren wird das Amalgam unter Wasserkühlung entfernt und komplett abgesaugt. Eine Belastung des Patienten mit Schwermetallabrieb und Quecksilber ist bei diesem Verfahren ausgeschlossen.
Bild 3: Da der Defekt beim Prämolaren nicht so tief ist, wird er mit einer zahnfarbenen Komposit-Füllung versorgt. Die beiden Molaren sind schon für die Aufnahme von Keramikinlays präpariert.
Bild 4: Die Abdrucknahme erfolgt hier mit einem kleinen, einseitigen Abdrucklöffel, ohne Abdeckung des Gaumens. Ober- und Unterkieferzähne werden gleichzeitig präzise abgeformt und die zusätzliche Bissnahme entfällt. Würge- oder Brechreiz tritt dabei im Gegensatz zu normalen Abdrucklöffeln nicht auf.
Bild 5: Die fertigen Keramikinlays vor dem Einsetzen.
Bild 6: Nach dem adhäsiven Einsetzen der Keramikinlays. Ästhetik, Funktion und Stabilität der behandelten Zähne sind dauerhaft wiederhergestellt.

Vor- und Nachteile von Keramikinlays

  • hervorragende Ästhetik
  • gute Langzeithaltbarkeit
  • Stabilisierung des Zahnes
  • optimale Bioverträglichkeit
  • relativ hoher Preis
  • zeitaufwendig, zwei Sitzungen erforderlich
  • problematisch bei unter das Zahnfleisch reichenden Defekten

Erwachsenen-Kieferorthopädie (Zahnspangen)

Zahnspange
Gerade, regelmässige Zähne und ein attraktives Lächeln von Kindesbeinen an sind ein Geschenk fürs Leben, aber viele Menschen sind von der Natur nicht so begünstigt. Dazu kommt, dass früher oft eine fachgerechte Zahnkorrektur mit Zahnspangen im Kindesalter versäumt wurde, so dass viele Erwachsene unter Zahnfehlstellungen leiden, die ästhetische und funktionelle Beeinträchtigungen mit sich bringen.

Dank der Fortschritte der modernen Kieferorthopädie ist es heute ohne weiteres möglich, auch beim Erwachsenen solche Fehlstellungen zu korrigieren. Und dies mit Apparaten (Zahnspangen), die im Vergleich zu früheren Zeiten viel angenehmer zu tragen sind, kürzere Behandlungszeiten ermöglichen und oft kaum noch oder gar nicht mehr sichtbar sind.

vor der Zahnspangen Behandlung nach der Zahnspangen Behandlung
Zahnfehlstellung vor und nach Zahnspangen.
Behandlung bei einem 40-jährigen Patienten

Mehr Informationen über ästhetische Zahnkorrekturen bei Erwachsenen mit festsitzenden oder herausnehmbaren Zahnspangen.

Die rote Ästhetik: Schöneres Zahnfleisch für schöne Zähne

Ein schönes Lächeln entsteht aus einem harmonisches Miteinander von Zähnen und Zahnfleisch. Wenn sich z.B. durch Parodontalerkrankungen das Zahnfleisch zurückzieht, kann dies eine empfindliche Verschlechterung des kosmetischen Gesamtbildes bedeuten.Mit mikrochirurgischen Techniken gelingt es heute in vielen Fällen, Abhilfe zu schaffen. Hier ein Beispiel:

Zahnfleischrezession

Zahnfleischrezession
Zahnfleischrezession an einem unteren Eckzahn.
Defektdeckung mit Schleimhauttransplantat

Rezession Rezession
Eine Rezession am Eckzahn vor
und nach Deckung mit Bindegewebstransplantat

Gelegentlich kann auch der gegenteilige Effekt störend wirken: Das Zahnfleisch bedeckt einen zu grossen Anteil der Zahnkronen und lässt sie zu kurz erscheinen. Man spricht vom sogenannten

"Gummy smile" (Zahnfleischlächeln)

 

Gummy smile Gummy smile
"Gummy Smile" vor und nach mikrochirurgischer
Kronenverlängerung (Laser)
Auch in solchen Fällen kann die ästhetische Parodontalchirurgie Abhilfe schaffen. Mit dem Laser wird das überschüssige Gewebe schonend und schmerzfrei entfernt und eine harmonische Zahnform wiederhergestellt.

Manchmal sind Parodontitis und Knochenschwund jedoch schon so weit fortgeschritten, dass eine chirurgische Rekonstruktion des Zahnfleisches nicht mehr möglich ist. Oft resultiert dann aus dem Defekt nicht nur eine ästhetische Beeinträchtigung, sondern auch eine phonetische Behinderung (Aussprache gestört). Bei derart grossen Defekten ist eine Gingivaepithese (sogenannte Zahnfleischepithese oder Zahnfleischmaske) oft die einzige Lösung. Nach Abdrucknahme wird im Labor eine hauchdünne zahnfleischfarbene Maske angefertigt, die den Zähnen ganz präzise anliegt. Der Tragekomfort dieser herausnehmbaren Epithese ist für den Patienten sehr gut. Auch werden Ästhetik und Phonetik entscheidend verbessert.

Gummy smile Gummy smile
  Gummy smile

 
 

 
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