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Zahnarzt:

Dr. med. dent. eidg. dipl. Mijatovic Slavo
Battenhusstr. 9
9062 Lustmühle AR (Teufen)

 

 
Implantologie
 
In den letzten Jahren ist das Wort "Implantat" ein wichtiger Begriff in der Zahnheilkunde geworden. Wie der Name sagt wird eine "Schraube", welche eine Zahnwurzel ersetzen soll, eingesetzt, implantiert. Die Schraube ist meistens aus Titan, hat ein Gewinde, welche die Primärstabilität sichert. Zudem ist die Oberfläche der Schraube speziell behandelt und rau, so dass dich der Knochen in den ersten 8 - 12 Wochen nach der Implantation mit der Schraube fest verankert. Die Schrauben haben eine gewisse Länge 6 - 14 mm und eine gewisse Dicke 3.3 - 6 mm. Da die Schraube eine gewisse Stabilität haben soll, ist eine längere und dickere Schraube besser als eine kurze und dünne Schraube. Zudem sind dünne Schrauben einer Bruchgefahr ausgesetzt. Hier wird schon das Problem ersichtlich: da jede Schraube eine gewisse Länge und Dicke haben muss, muss der Knochen ebenfalls eine gewisse Länge und Dicke aufweisen. Dies ist aber nicht immer der Fall, so dass oft Kompromisse eingegangen werden müssen.

Die Wahl der Schraubenlänge wird zudem auch von der Anatomie eingeschränkt. So kann beim Setzen eines Implantates der Nerv nicht verletzt werden. Im Oberkiefer wird die Schraubenlänge oft von der Kieferhöhle eingeschränkt. Man liest in der Literatur von Knochenaufbau, von Knochenregeneration uvm. Diese Techniken helfen sicherlich beim Setzen eines Implantates, aber diese Techniken sind mit Vorsicht zu geniessen. Der Knochenkamm kann nicht "einfach so hergestellt" werden. Viel wichtiger wäre es, den Knochen im Verlaufe der Jahre nicht zu verlieren (Parodontitis!). Die Prophylaxe ist somit wieder das A und O, und es sei immer wieder betont, dass ohne Mundhygiene nichts geht.

Es wäre falsch zu glauben, dass bei einem parodontal geschädigten Zahn der Zahn gezogen und ein Implantat eingesetzt werden kann. Der verlorene Zahn hat einen Knochenverlust erlitten, die Bakterien waren aggressiv und haben den Zahnverlust verursacht. Auch ein Implantat wird von den Bakterien besiedelt und statt einer Parodontitis entsteht eine Periimplantitis, welche auch zum Implantatverlust führen wird. Schliesslich ist das beste Implantat der eigene Zahn!

Gewisse Faktoren fördern die Perimplantitis: Das Rauchen, die schlechte Mundhygiene, gewisse Allgemeinerkrankungen (Diabetes), Immunschwäche und vieles mehr.

Das Implantat ist eine sinnvolle Hilfe beim Aufstellen eines Therapieplanes, bei der Wahl einer Behandlungslösung, aber man hüte sich vor dem Trend:"Zahn raus, Implantat rein!"

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